Cross Culture Night der Bregenzer Festspiele

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Die Bregenzer Festspiele führen seit diesem Jahr die Oper Turandot von Giacomo Puccini auf der großen Seebühne für zwei Saisonen auf. Die Geschichte um die Prinzessin Turandot spielt im China zu Zeiten des 1. Kaisers und wurde von Regisseur und Marco Arturo Marelli in ein imposantes Bühnenbild mit einem Fragment der chinesischen Mauer und einer Nachahmung der berühmten Terrakotta-Armee eingebettet.

Bevor jedoch die Festspiele ihre Tore für die Öffentlichkeit öffnen, gibt es jedes Jahr vor Saisonbeginn eine Hauptprobe, welche Schüler für einen ermäßigten Schülerpreis besuchen können.

Zum wiederholten Male bot die Mittelschule Weiler auch dieses Jahr am Samstag, den 18. Juli den Schülerinnen und Schülern ab der 7. Jahrgangsstufe eine Fahrt zur sogenannten Cross Culture Night nach Bregenz an. Gemeinsam mit Lehrkräften und der Jugendsozialarbeit fuhren ca. 30 SchülerInnen schon mittags in die Landeshauptstadt von Vorarlberg, um an dem umfangreichen Programm um das Festspielhaus teilzunehmen. Dort angekommen wurde zunächst eine Backstage-Führung direkt auf die Seebühne besucht, bei welcher die Technik und das Bühnenbild erklärt wurden. Außerdem gab es im Festspielhaus eine Einführung zur Geschichte der Oper und ein Interview mit zwei der Hauptdarstellern. Die Jugendlichen konnten danach an weiteren Workshops auf dem Vorplatzt teilnehmen oder der Musik von Newcomerbands lauschen, welche auf einer eigenen Festivalbühne vor dem Festspielhaus auftraten.

Abends um 21 Uhr ging es dann auf der großen Seebühne vor einer traumhaften Kulisse -  Sonnenuntergang über dem Bodensee - mit dem Einsturz der chinesischen Mauer los. In zwei Stunden wurde die Geschichte der Prinzessin Turandot erzählt, welche alle Brautwerber töten lässt, die ihre drei Rätsel nicht lösen können, bis ein geheimnisvoller Prinz auftaucht und ihr ebenso ein Rätsel stellt. Mittels einem drehbaren Zylinder in der Mitte der Bühne, unterschiedlichen Farbeffekten, Ninjakämpfern und Wassersäulen wurde die Oper spektakulär inszeniert und somit auch für junge Menschen ansprechend herüber gebracht.

Da auch das Wetter bis in die Nacht gut mitspielte und es bis 23 Uhr noch angenehm warm war, erlebten die TeilnehmerInnen die Cross Culture Night als einen durchweg gelungenen Tag.

 

Samuel Trefzer

Jugendsozialarbeit

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