Allgäuer Zeitung

  1. Bahn - Aufatmen unter den Pendlern. Die Alex-Züge der Länderbahn fahren ab Montag wieder durchgängig von München nach Oberstdorf. „Ich hoffe, dass wir den Betrieb für die nächste Zeit aufrecht erhalten können“, sagt Jörg Puchmüller, Sprecher der Länderbahn. Weitere Personalengpässe seien aber nicht auszuschließen. Anfang der Woche ist kurzzeitig die Deutsche Bahn Regio ab Immenstadt eingesprungen. Am Wochenende wird es noch einmal Schienenersatzverkehr mit Bussen geben. Immer wieder kam es in den vergangenen Wochen zu Ausfällen wegen defekter Loks und Personalmangels. Das sorgte für Unmut unter den Pendlern. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hatte reagiert und die Länderbahn abgemahnt. Wie hoch die Vertragsstrafe genau ist, wollen BEG und Länderbahn nicht sagen.
    Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 16.11.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie
  2. Zeugenaufruf - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen 22 Uhr fielen am Kreisverkehr oberhalb des Schönbühls in Lindau mehrere Fahrzeuge durch Verkehrsverstöße auf.  Dabei blockierten mehrere Fahrzeuge die Einfahrten zum Kreisverkehr, während ein weiteres Auto im Kreisverkehr grob verkehrswidrig mit sogenannten Driftfahrten im Grenzbereich der Reifenhaftung mehrere Runden drehte. Als andere Fahrzeuge wieder in den Kreisverkehr einfahren konnten, kam der Verkehrsrowdy erneut mit überhöhter Geschwindigkeit angeschossen und das unbeteiligte Auto konnte einen Zusammenstoß nur dadurch verhindern, dass es beschleunigt auswich. Die Raser setzten im Anschluß ihre Fahrten auch noch am folgenden Kreisverkehr in Lindau fort. Die Polizei Lindau sucht nun Zeugen zu dem Vorfall. Wer hat etwas beobachtet? Hinweise bitte unter der Rufnummer 08382/9100 oder der Mail pp-sws.lindau.pi@polizei.bayern.de an die Lindauer Polizei. Dieses grob verkehrswidrige und rücksichtslose Verhalten stellt eine Straftat der Straßenverkehrsgefährdung dar und hat neben einer zu erwartenden Geldstrafe mit hoher Wahrscheinlichkeit den Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge.
  3. Ausbau - Vom 17. bis 30. September 2019 muss der Allgäu Airport in Memmingen seinen Betrieb kurzzeitig komplett einstellen. Grund ist der geplante Ausbau der Start- und Landebahn. Wie der Flughafen mitteilt, wurde der ursprüngliche Plan, die Arbeiten bei laufendem Betrieb nachts durchzuführen inzwischen verworfen. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, sind aber nun zu dem Ergebnis gekommen, die Asphaltierungsarbeiten der Start- und Landebahn innerhalb von 14 Tagen durchzuziehen“, so Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid in einer Pressemitteilung. Mehrere Gründe hätten zur Planänderung geführt. So hätte etwa die Qualität der Arbeiten unter den ständigen Unterbrechungen gelitten und der Zeitplan hätte vermutlich nicht eingehalten werden können. Auch Auflagen der Behörden, die zur Sicherheit des Flugbetriebs tagsüber umfangreiche Abdeckungen der nachts erfolgten Arbeiten gefordert haben, seien laut der Mitteilung ausschlaggebend gewesen. Der Allgäu Airport hat eigenen Angaben nach bereits mit den betroffenen Fluggesellschaften gesprochen. Auch Geschäfts- und Charterflüge können zwischen dem 17. und 30. September nicht durchgeführt werden. Derzeit sind die Planungen und Vorbereitungen für den Ausbau des Flughafens in vollem Gange. Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn soll auch das Landesystem erneuert, die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut werden. Die Arbeiten sollen 2020 fertiggestellt werden.
  4. Unterwegs - [video]https://vimeo.com/300251021[/video] Eine kleine Ortschaft im Oberallgäu: Hier gibt es eine Kirche, einen Kindergarten und eine Grundschule. Feuerwehr und Dorfladen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Na, wo waren wir diesmal mit unserer Kamera unterwegs?
  5. KW46/2018 - Allgäuer Autofahrer sparen bei den Spritpreisen mit einer Fahrt nach Österreich, Franz Josef Pschierer muss seinen Ministerposten abgeben und Deutschland feiert 100 Jahre Frauenwahlrecht.
  6. Gericht - Die Berufung hat sich gelohnt: Das Landgericht Kempten hat einen 25-Jährigen aus dem Landkreis Lindau wegen Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Entscheidend für den Angeklagten: Das Gericht setzte die Strafe zur Bewährung aus, er bleibt also in Freiheit. Damit änderte die Kammer ein Urteil des Lindauer Amtsgerichtes ab. Es hatte den Angeklagten im Frühjahr noch zu drei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt. Maßgeblich für das Landgericht war ein Geständnis des Angeklagten. „Der Fall hat sich in einem etwas helleren Licht dargestellt“, sagte der Vorsitzende Richter Claus Ammann. Das Amtsgericht in Lindau hatte den Fall im April verhandelt. Grundlage des damaligen Urteils war die Aussage des Opfers. Die junge Frau war die Freundin des Angeklagten. Er hatte sie während einer sechs Monate dauernden Beziehung dreimal mit beiden Händen gewürgt und in einem Fall zusätzlich bei sich zu Hause in der Wohnung vergewaltigt.
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  7. Eishockey - Nach der Deutschland-Cup-Pause starten die EV Lindau Islanders gestärkt vom achten Tabellenplatz aus in das nächste Spielwochenende. Am Sonntag den 18.11. um 18 Uhr steht in der Lindauer Eissportarena das Lokalderby gegen die ERC Bulls Sonthofen auf dem Programm. Bereits am Freitag den 16.11. um 20 Uhr spielen die EV Lindau Islanders auswärts gegen die Löwen des EHC Waldkraiburg. Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft sich nach der Pause, die sowohl für die Regeneration als auch für ein intensives Training genutzt wurde, präsentiert. Der Start in die zweite Hälfte der Vorrunde ist ein Gradmesser für den weiteren Verlauf der Saison, was auf ein erfolgreiches Wochenende für die EV Lindau Islanders hoffen lässt. Nach momentanem Stand kann Chris Stanley aus den Vollen schöpfen. Wie die Mannschaft aufgestellt ist und welcher der beiden Goalies das Tor der Lindauer am Wochenende schützt ist noch offen. Nachdem die EV Lindau Islanders beim Hinspiel gegen den ERC Sonthofen eine 2:5 Niederlage hinnehmen mussten, folgt die Revanche am Sonntag den 18.11. um 18 Uhr vor heimischem Publikum. Die Mannschaft des ehemaligen Teamkollegen Martin Sekera steht momentan auf dem elften Tabellenplatz. Sowohl in den Vorbereitungsspielen als auch im letzten Aufeinandertreffen, haben die Sonthofener gezeigt, dass sie ein starker Gegner sein können. In der bisherigen Oberliga-Saison erzielten die Sonthofener eher durchwachsene Ergebnisse, können aber auf einen großen Erfahrungsschatz und eine technisch starke Mannschaft zurückgreifen, die sie zu einem gefährlichen Gegner machen. Die Bulls profitieren vor allem durch ihren starken Torhüter Patrick Glatzel, der bereits die letzten Jahre zum Erfolg der Mannschaft beigetragen hat. Lukas Slavetinsky, sportlicher Leiter und Spieler der ERC Bulls Sonthofen, wird die Mannschaft und das Umfeld mobilisieren, um erfolgreiches Eishockey zu zeigen. Aber auch Chris Stanley wird sein Team entsprechend vorbereiten und motivieren, um die Punkte in Lindau zu halten. Die Fans können sich auf ein stimmungsvolles Derby freuen, dass hoffentlich auch durch viele mitgereiste Fans der Bulls zu einem Highlight der bisherigen Oberliga-Saison werden wird. Die Eissportarena öffnet daher bereits 90 Minuten vor Spielbeginn. Es werden aber alle Fans einen Platz im Stadion bekommen, um die EV Lindau Islanders anzufeuern. Bereits am Freitag sind die Lindauer zu Gast beim EHC Waldkraiburg. Die Löwen konnten in der bisherigen Oberliga-Saison noch kein Spiel für sich entscheiden und stehen daher bisher auf dem letzten Tabellenplatz. Trotz der bisherigen Niederlagen, sind die Waldkraiburger als Gegner nicht zu unterschätzen. Man darf gespannt sein, wie sie die Deutschland-Cup-Pause für sich genutzt haben. Gestärkt durch den Kanadier Bobby Chaumont halten die Waldkraiburger in dieser Woche noch ein Fantreffen ab, um die Motivation zu steigern und voller Elan in die zweite Hälfte zu starten. In den bisherigen Spielen haben die EV Lindau Islanders aber gezeigt, dass sie auch Auswärts ihre Leistung abrufen können und hoffen daher auf einen Drei-Punkte-Erfolg. Wer die EV Lindau Islanders am Freitag vor Ort anfeuern möchte, kann für 20 Euro mit dem Fanbus nach Waldkraiburg fahren. Abfahrt ist um 15:45 Uhr vor der Eissportarena in Lindau, um 15:55 Uhr bei der Tanner Denkfabrik und um 16:05 Uhr am Edeka in Weissensberg. Anmelden kann man sich bei Barbara Reiß unter br@evlindau.com oder unter 0171/3717405.
  8. Anruf - Ein Rentnerehepaar wurde am Donnerstagmittag von einem Unbekannten angerufen.  Der Anrufer begrüßte die Frau mit den Worten „Hallo Oma“. Dies tat er wahrscheinlich in der Hoffnung, mehr über einen ihrer Enkel zu erfahren, was der Masche des Enkeltricks entsprechen würde. Als die Frau den Namen des Enkels nannte, gab sich der Anrufer als dieser aus.  Die 75-Jährige hatte zu diesem Zeitpunkt den Betrugsversuch bereits erkannt und drehte den Spieß um – sie hakte beim Anrufer nach, woraufhin dieser von sich aus auflegte. Seitens der Polizei wird davon ausgegangen, dass er als vermeintlicher Enkel das Vertrauen erschleichen wollte, um damit an Erkenntnisse über Eigentumsverhältnisse und letztendlich an das Bargeld des Ehepaares zu gelangen.
  9. Konzept - Weiler-Simmerberg Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph spricht von einem „gemeinsamen virtuellen Feuerwehrhaus“: Die beiden Feuerwehren Simmerberg und Ellhofen bilden künftig eine Alarm- und Ausrückegemeinschaft. Das heißt: Grundsätzlich werden beide Feuerwehren gemeinsam alarmiert – unabhängig davon, wo der Einsatz stattfindet. Es ist die erste Gemeinschaft dieser Art im Landkreis. Die Regelung hat vor allem zwei Vorteile: Zum einen lässt sich die Fahrzeugbeschaffung besser aufeinander abstimmen. Zum anderen sei die Einsatzbereitschaft der beiden Feuerwehren auch tagsüber gewährleistet, sagt Ordnungsamtsleiter Friedhold Schneider, der zugleich Kreisbrandrat ist.
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  10. Betrug - Die Fälle im Allgäu häufen sich: Dreiste Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus, dabei lassen sie die Rufnummer örtlicher Polizeidienststellen oder die 110 mit einer Ortsvorwahl im Telefondisplay erscheinen. Letztlich wollen die Unbekannten nur eines: Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände bei ihren Opfern abholen. Bei einer Informationsveranstaltung des Kuratoriums Sicheres Allgäu in Lindenberg informierte Werner Strößner, Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, etwa 200 Besucher über den Betrug am Telefon. Im Rahmen des Informationsabends in Lindenberg gab Ralph Müller von der Kriminalpolizei Memmingen den Gästen zudem Tipps, wie sie sich vor Wohnungs- und Hauseinbrüchen schützen können. Außerdem betonte Müller, dass Einbrecher das Risiko scheuen. Je länger es dauere, bis sie ins Haus kommen, desto wahrscheinlicher sei es, dass sie aufgeben.
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