Allgäuer Zeitung

  1. Bildergalerie - Beim Viehscheid in Obermaiselstein am Samstagvormittag kamen über 1.000 Tiere von insgesamt elf Alpen ins Tal hinunter. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten die geschätzt 7.000 Besucher die Älpler und ihre Herden im Tal.
  2. Wohnen - Der Kinderwagen, das Fahrrad oder doch ein Haufen von Prospekten. Das sind alles Gegenstände, die Mieter oder Lieferanten im Hausflur eines Miethauses abstellen. Jedoch gibt es für die Nutzung des Hausflurs und des Mieterkellers strikte Regeln, was in diesen abgestellt werden darf und was nicht. Der Hausflur ist eine Gemeinschaftsfläche, die Mietern im Haus nutzen. Die Hausordnung und der Mietvertrag können die Nutzung des Hausflurs und des Mieterkellers bestimmen und einschränken. Der Hausflur: Grundsätzlich ist der Hausflur leer zu halten, weil dieser als Rettungs- und Fluchtweg im Falle eines Brandes oder einer Umweltkatastrophe frei sein muss. Somit sind unter anderem Regale, Schuhständer, Pflanzen und Kleiderständer im Flur aus Sicherheitsgründen meist nicht gestattet. Der Vermieter kann den Mieter dazu auffordern, diese entfernen zu lassen. Schuhe sollten auch nur für eine kurze Zeit im Treppenhaus abgestellt werden, da diese leicht zu übersehen sind und sich als Stolperfalle herausstellen können. Wenn in der Hausordnung kein bestimmter Platz für Fahrräder vorgesehen ist, müssen Mieter diese in den Keller bringen. Sie dürfen nicht im Hausflur stehen. Eine Ausnahme sind Kinderwägen und Rollatoren. Diese darf man im Eingangsbereich abstellen, solange sie nicht die Eingangstür oder die Fluchtwege blockieren. Befindet sich die Wohnung des Besitzers auf der gleichen Ebene wie der Eingangsbereich, kann der Vermieter verlangen, dass der Mieter den Kinderwagen oder den Rollator in die Wohnung bringt. Dekorationen wie ein Weihnachtsmann, ein kleiner Tannenbaum, oder eine Osterhasenfigur zu besonderen Anlässen wie Weinachten und Ostern sind gestattet, solange diese nicht über einen längeren Zeitraum abgestellt werden (heißt im Normalfall: Nach Dreikönig muss der Christbaum weg). Der Mieterkeller: Der Mieterkeller dient hauptsächlich der Aufbewahrung von Vorräten und Werkzeugen, die dem normalen Wohngebrauch angehören. Im Mieterkeller dürfen Mieter keine Gegenstände lagern, die die Sicherheit gefährden könnten. Solche Gegenstände sind Benzinkanister, Flüssiggas, Druckbehälter, Farben, Lacke, Zeitungen und Holz. Diese können die Brandgefahr fördern und sind nach Brandschutzverordnung §65 verboten. Bei Unsicherheiten oder Problemen ist es ratsam, sich mit dem DMB-Mietverein in Verbindung zu setzen . Eine telefonische Kurzberatung des DMB-Mieterverein Kempten und Umgebung ist Mittwochs zwischen 11 und 13 Uhr unter der 0831/22100 möglich.
  3. Medizin - Demenz, Pflege, Geburtshilfe und Herzchirurgie waren die zentralen Themen, mit denen sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag bei einem Besuch in den Kliniken Kempten und Immenstadt auseinandergesetzt hat. Beim Demenztag im Kemptener Bezirkskrankenhaus sprach der Minister mit den Professoren Markus Jäger und Veronika Schraut über Forschung. Diese soll gefördert werden, um Fortschritte bei der Behandlung von Demenz-Patienten zu machen. Aber auch eine mögliche Heilung soll dabei im Fokus stehen. „Ich möchte es erleben, dass Demenz heilbar ist“, sagte Spahn.
    Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 22.09.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie
  4. Gesteigerte Nachfrage nach dem kleinen Waffenschein in Bayern - Immer mehr Menschen beantragen den sogenannten „Kleinen Waffenschein“ der zum Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen mit PTB-Zulassungszeichen berechtigt. Aber was ist der Grund, warum sich immer mehr Bundesbürger privat schützen wollen? Vor allem die Selbstbewaffnung hört sich teilweise gesellschaftlich lächerlich an: Normalbürger die der Meinung sind, sich missverständlich mit nichttödlichen Waffen zu verteidigen versuchen. Aber ganz so leicht, sollte man dies nicht auf die Schulter nehmen. Zum Einen sind zum Beispiel sogenannte „Placebowaffen“ wie Schreckschuß-, Reizstoff- und Signalwaffen durchaus geeignet, lebensgefährliche Verletzungen hervorzurufen, als auch den Erstkontakt mit der Polizei zu einer lebensbedrohlichen Situation eskalieren zu lassen. Das Abfeuern einer solchen „Schreckschuss- oder Reizstoffwaffe“ im unmittelbaren Bereich des menschlichen Körpers, insbesondere im Gesicht oder Brustareal, kann schwere bis tödliche Verletzungen verursachen. Das Führen von Schusswaffen im öffentlichen Bereich, ist außerhalb von öffent­lichen Vergnügungen, Volks­festen, Sport­ver­an­stal­tungen, Messen, Ausstel­lungen, Märkten oder ähnlichen öffent­lichen Veran­stal­tungen übrigens verboten. Ansonsten ist es erlaubt derartig zugelassene „Selbstverteidigungsmittel“ bei sich zu tragen. Entgegen behördlicher Hinweise, ist sogar das nichtverdeckte Tragen von Schusswaffen unter Berücksichtigung und Ausnahmen der Bestimmungen von den kommunalen Ordnungsämtern erlaubt. Das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen geht über die normale Kriminalitätsfurcht hinaus. Das Bedürfnis nach eigener Sicherheit durch die Anwendung „notfallbezogener Selbstverteidigung“ wird dadurch extrem verstärkt. Dies stellt nicht nur ein großes Problem für die Polizei dar, sondern auch für das gesellschaftliche Denken. Da „Schreck- und Reizstoffwaffen“ heutzutage kaum unterscheidbar von „echten“ Waffen sind, ist es überhaupt nicht zu empfehlen, solche öffentlich sichtbar zu tragen oder gar einzusetzen. Dabei ist es aber erlaubt, diese in Notfallsituationen gemäß des Strafgesetzbuches § 32 StGB in Notwehr,  vorzugsweise bei Gefahr für Leib und Leben (Lebensgefahr) für einen Selbst oder Dritten einzusetzen. Aber auch in solchen Momenten ist zu beachten, das die Polizei, im realen Alltag, nicht immer zwischen notwehrbezogener und vorsätzlich verursachter Bedrohungslage unterscheiden kann. Die Berechtigung zum Schusswaffengebrauch zum Beispiel der Polizei im Bundesland Bayern, ist nach Art. 84 PAG recht transparent geregelt. Wer sich bedroht fühlt, oder der Meinung ist, sich in Gefahr zu befinden, kann sich jederzeit an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. Zustände zum privaten „Schusswaffenbesitz“ wie zum Beispiel in den Vereinigten Staaten von Amerika lassen sich hier definitiv minimieren. Und die aktuell erhöhte Kriminalstatistik aufgrund der Zuwanderung, ist ebenso kein nachvollziehbarer Grund sich mit eventuell tödlichen Selbstverteidigungsmitteln zu bewaffnen. Solche Fälle lassen sich hundertprozentig auch nicht durch fremdenfeindlich motivierte Aktionen wie die Beschaffung diesbezüglicher „Verteidigungsmittel“ beseitigen. Die Kommunikation mit den örtlichen Polizeidienststellen ist umso wichtiger.
  5. Unterwegs - In dieser Folge unseres Dörferrätsels sind wir wieder im Oberallgäu. Einst lebten hier Ritter auf einer Burg - heute sind bekennende FC Bayern Fans hier heimisch. Na, erraten? [video]https://vimeo.com/286171978[/video]
  6. Geschenk - Es ist das wohl ungewöhnlichste Geschenk, das eine Westallgäuer Gemeinde in jüngerer Vergangenheit erhalten hat: Der Isnyer Unternehmer Karl Immler hat Scheidegg das Theatron am Kurhaus geschenkt. „Einige hunderttausend“ Euro hat der Mäzen in das Theaterhalbrund investiert, das er ursprünglich in Isny bauen wollte. Bei der Eröffnung am Dienstagabend sprach Bürgermeister Uli Pfanner von einer „einmaligen Anlage“ in der Region. „Sie eröffnet viele neue Möglichkeiten für Veranstaltungen aller Art“. Das Theatron ist Teil der Anlage am Kurhausweiher. Es ist in den Hang gebaut und bietet Platz für 200 Besucher. Errichtet ist es aus europäischem Granit.
    Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe des Westallgäuers vom 26.07.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie
  7. - Rund 200 Schumpen kamen heim beim Viehscheid in Maierhöfen. Rund herum tummelten sich zahlreiche Menschen, um einen Blick auf die Tiere und vor allem die vier geschmückten Kranzrinder zu erhaschen. Rund um die Feierlichkeiten beschäftigte die Hirten wie Landwirte jedoch auch das Thema Wolf. „Das wird in zwei Jahren ein Problem sein“, vermutet Herbert Fink, Hirte auf der Unterlauchalpe. Auch Alpmeister Herbert Mader sieht die Entwicklung mit Sorge. „Es wurde einer am Hochhärdrich gesehen, das ist nicht weit weg.“ Erst kürzlich war er auf einer Veranstaltung zu diesem Thema. "Es gibt über 1000 registrierte Tiere. Dass es so akut ist, hätte ich nicht gedacht."
    Die ausführliche Geschichte zum Viehscheid in Maierhöfen finden Sie in der Montagsausgabe des Westallgäuers vom 17.09.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie
  8. Natur - Die Duftstation ist am besten, findet die neunjährige Luisa. „Es ist spannend, was ein Fuchs so riecht.“ Und was hat ihr nicht so gut gefallen? „Es war alles gut.“ Die Viertklässlerin war eines der Kinder, die den neuen Erlebnispfad „Waldgeschichten“ am Skywalk Allgäu in Scheidegg offiziell getestet haben. Zur Einweihung des 160.000-Euro-Projekts waren auch die beiden vierten Klassen der Grundschule Scheidegg eingeladen.
    Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der  Westallgäuer Zeitung, vom 18.09.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie
  9. Bildergalerie - Limp Bizkit und Dog eat Dog haben am Samstag, 18. August 2018 in Friedrichshafen gespielt.
  10. Unfall - Samstag gegen 10.50 Uhr ereignete sich auf der A96, zwischen Wangen - West und der Abfahrt Weißensberg, auf Höhe Niederwangen, in Fahrtrichtung Lindau, ein schwerer Verkehrsunfall. Nach Abschluss eines Überholvorgangs kam eine 50jährige Pkw- Lenkerin mit hoher Geschwindigkeit von der Straße nach rechts ab. Anschließend prallte das Fahrzeug gegen mehrere Bäume und überschlug sich im angrenzenden Erdwall. Nach Mehrfachüberschlag geriet der Renault wieder zurück auf die Durchgangsfahrbahn und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde schwer verletzt ins naheliegende Klinikum verbracht. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es zu keinerlei Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf ca. 12.000 Euro. Bis zur Reinigung der Unfallstelle seitens der Autobahnmeisterei war die A96 mit Richtungsfahrbahn Lindau bis ca. 14.15 Uhr gesperrt. Die Staulänge betrug zeitweise über 4 km. Eine örtliche Umleitung über die U16 war eingerichtet.
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