Allgäuer Zeitung

  1. Österreich - Ein Pferdefuhrwerk ist am Samstagnachmittag in der Nähe des Ambergtunnels in Österreich ausgerissen und auf die Autobahn gelaufen. Wie die Polizei mitteilt, geriet eines der Pferde beim Umkehrversuch der Kutsche auf einer Forststraße unter die Zugdeichsel und erschreckte sich. Die beiden Tiere gerieten in Panik und brachen durch, wodurch der Kutscher vom Sitz geschleudert wurde. Die Tiere flüchteten und liefen unkontrolliert zur A14 in Richtung Deutschland.  Auf der Überholspur der Autobahn kamen die Pferde dann zum Stillstand, da ein Pferd sich verletzt hatte und unter der Deichsel zum Liegen kam. Die Tiere konnten von der Polizei befreit und unter Kontrolle gebracht werden. Der Ambergtunnel war am Freitag von 16:50 bis 17:30 Uhr komplett gesperrt.
  2. Kirche - Die beiden Zwiebeltürme der Ottobeurer Basilika sind im Tal der westlichen Günz weithin sichtbar. Mit ihren 82 Metern überragen sie die umliegenden Gebäude um Längen. Und genau deshalb könnte an dem Unterallgäuer Barockdenkmal nun eine Mobilfunkantenne installiert werden. Denn ein von der Gemeinde beauftragter Gutachter kam zu dem Ergebnis, dass am Ostturm der Basilika ein Mobilfunksender die beste Netzabdeckung mit der gleichzeitig geringsten Strahlenbelastung erreicht. Darüber informierte Bürgermeister German Fries den Gemeinderat. Das Gremium unterstützte das Konzept und damit den Standort an der Basilika. Dies sei schlicht die „schonendste und effizienteste Lösung“, heißt es aus der Verwaltung.
    Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 23.03.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie
  3. Entscheidung - Der Möbelkonzern Ikea kommt nun doch nicht nach Memmingen. Das steht seit Donnerstag, 21.03.19, fest. Nach fünfjährigem hin und her hat sich der schwedische Möbelkonzern nun entschieden und teilt mit, dass Memmingen als Standort mit einem Einrichtungshaus und einem Fachmarktzentrum nicht weiter verfolgt wird. Dass Ikea nach Memmingen kommen könnte, wurde erstmals im Februar 2014 bekannt gegeben. Danach folgten Diskussionen um das geplante Fachmarktzentrum, das vor allem bei den Memminger Händlern auf Widerstand stieß. Nachdem Ikea und die Stadt Memmingen im Januar 2017 eine Einigung für das umstrittene Zentrum gefunden hatten, wollte Ikea  2018 das "Vorhaben grundsätzlich überdenken". Nach langem Warten fiel am Donnerstag schließlich die Entscheidung: Kein Ikea in Memmingen.  Das ganze Hin und Her um die Ikea-Planungen in Memmingen können Sie in unserer Timeline nochmals nachlesen:
  4. Möbelkonzern - Wie die Stadt Memmingen am Donnerstag, 21.03.19, informiert, kommt Ikea nicht nach Memmingen. Der Möbelkonzern teilte mit, dass der Standort Memmingen mit einem Einrichtungshaus und einem Fachmarktzentrum nicht weiter verfolgt wird. In einer Pressmitteilung der Stadt Memmingen heißt es, dass im nächsten Schritt zwischen IKEA und der Stadt Abstimmungsgespräche über alle offenen Punkte stattfinden werden. Oberbürgermeister Manfred Schilder betont in diesem Zusammenhang, dass es sich hier um eine strategische Entscheidung von IKEA handle. „Wir müssen die Entscheidung des Unternehmens akzeptieren und respektieren. Es wurde uns nochmals bestätigt, dass das Projekt nicht an „subjektiv empfundenen langen Verfahrensabläufen“ gescheitert ist, oder wie der Stadt auch vorgeworfen wird, „verschleppt“ worden ist. Vielmehr hat sich IKEA für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedankt“, so der Memminger Rathauschef in einer ersten Stellungnahme.
    Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 22.03.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie
  5. Unterwegs - In dieser Folge unserer Dörferrätsel-Reihe waren wir mit unserer Kamera in einem Oberallgäuer Dorf unterwegs. Mit 915 Metern ist es der höchstgelegene Markt in Deutschland. Ein gleichnamiger Fluss fließt von einem nahegelegenen See aus in Richtung Österreich. Zu den Besonderheiten des Ortes zählen unter anderem eine Sennerei, eine Hammerschmiede sowie ein Brunnenmacher. Außerdem wurden die Bewohner 2011 zu "Bayerns besten Bayern" ernannt. Na, wissen Sie wo wir sind? [video]https://vimeo.com/325606903[/video]
  6. Gewalt - Am Sonntag, gegen 01:50 Uhr, wurde eine Streifenbesatzung der Polizei Lindau Augenzeuge einer Körperverletzung. Vor einem Gastronomiebetrieb am Bahnhofsvorplatz gerieten zwei junge Männer in Streit, in dessen Verlauf einer den anderen zunächst von sich weg schubste. Zufällig befand sich eine Streife der Polizei auf Grund einer anderen Angelegenheit in unmittelbarer Nähe und bemerkte, die sich anbahnende Schlägerei. Bevor die Beamten jedoch an die Kontrahenten herantreten konnten, versetzte einer der beiden dem anderen ein Faustschlag ins Gesicht, sodass dieser bewusstlos zu Boden ging. Der herbeigerufene Rettungswagen verbrachte den Verletzten mit dem Verdacht auf einen Kieferbruch zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Lindau. Den Täter erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.
  7. Fridays for Future - Über 300.000 Menschen waren bei den "Fridays for Future" Klimaschutzdemonstrationen am 15. März in ganz Deutschland auf der Straße. Auch für den 22. März sind in vielen deutschen Städten wieder Demonstrationen geplant, so zum Beispiel auch in Friedrichshafen am Bodensee. Hinter dem Streik in Friedrichshafen steckt die Regionalgruppe "Fridays for Future Bodensee". Insgesamt acht solcher Regionalgruppen gibt es inzwischen im Allgäu. So haben sich auch Schüler und Studenten in Kempten, Füssen, Lindau, Lindenberg, Marktoberdorf, Memmingen und Sonthofen zusammengeschlossen. Die Demonstrationen stoßen noch immer auf Kritik: "Macht die Demo mal an einem Samstag Nachmittag, dann werdet ihr da wohl keinen Schüler sehen. Denen geht es wahrscheinlich nur darum, nicht in die Schule zu müssen..." kann man so etwa auf unserer Facebook-Seite lesen. Oder auch: "Jedem sofort einen Verweis geben und nachsitzen. Den Erziehungsberechtigten ein Bußgeld aufdrücken , dass sie den Schwachsinn zulassen....". Der größte Kritikpunkt bleibt nach wie vor: Die Schüler würden nur den Unterricht schwänzen wollen. Genau das sehen aber wohl immer mehr Lehrer und Organisationen anders. „Die weltweiten Proteste mit Beteiligung tausender Schülerinnen und Schüler aus Bayern sind nicht nur ernst zu nehmen, sie verdienen vielmehr Respekt und Anerkennung. Auch wenn sie während der Unterrichtszeit stattfinden“, so Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands und Vorsitzende des Forums Bildungspolitik in Bayern in einer Mitteilung. Das Forum sei sich einig, dass die Schüler und Studenten keinen einfachen Weg suchen sondern viel mehr sehr bewusst an die Sache herangehen würden. „Sie appellieren mit "Fridays for Future" für mehr Nachhaltigkeit und eine politische Kehrtwende in Sachen Klimapolitik. Das ist beeindruckend und zeigt, dass junge Menschen politisch unterwegs sind und sich aktiv beteiligen. Ein leuchtendes Vorbild in Sachen Demokratiepädagogik“, sagte Fleischmann in der Mitteilung.
  8. Verkehrsbehinderungen - Die Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Kempten, führt ab dem 26.03.2019 auf der A96 zwischen der Bundesgrenze bei Lindau und der Anschlussstelle Weißensberg in beiden Fahrtrichtungen umfangreiche Erhaltungsarbeiten durch. Erst wird die Richtungsfahrbahn München bis etwa Mitte Juli 2019 saniert. Anschließend werden die Sanierungsarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Lindau durchgeführt und voraussichtlich bis Ende dieses Jahres abgeschlossen. Für die Arbeiten in Fahrtrichtung München wird vom 26.03.2019 bis 05.04.2019 die Verkehrsführung eingerichtet. Ab dem 05.04.2019 wird dann der gesamte Autobahnverkehr auf der Richtungsfahrbahn Lindau geführt. In der Verkehrsführung stehen dabei in beiden Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung.  Im Zuge der Bauarbeiten sind vorübergehende, mehrtägige Sperrungen der Anschlussstellen Lindau, Sigmarszell und Weißensberg entsprechend dem Baufort- schritt erforderlich.  Voraussichtlich Mitte Juli 2019 erfolgt der Umbau der Verkehrsführung, so dass dann der gesamte Verkehr auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung München geführt wird und die Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Lindau erneuert werden kann. Die Sanierungsarbeiten in Fahrtrichtung Lindau dauern bis zum Ende des Jahres an.
  9. Eishockey-Bildergalerie - Die EV Lindau Islanders verlieren das vierte Spiel der Serie zuhause mit 2:3 nach Verlängerung gegen die Tilburg Trappers.
  10. Zeugenaufruf - Unbekannte Täter stiegen am Dienstag, 19. März, höchstwahrscheinlich am späten Nachmittag, als die Bewohnerin spazieren ging, über ein Terrassenfenster in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Lugeckstraße in Lindau ein. Als die Bewohnerin zurückkam, stellte sie fest, dass das Außenrollo am Fenster beschädigt war. Im Schlafzimmer war ein Durcheinander angerichtet. Unter anderem waren die Vorhänge heruntergerissen und der Fernseher umgekippt. Die Bewohnerin vermisst zwei Schmuckstücke im Wert von etwa 400 Euro. Trotz intensiver Spurensuche konnte von Seiten der Kriminalpolizei Lindau bislang nicht geklärt werden, wie die Täter in die Wohnung gelangt waren. Die Polizei bittet daher um Hinweise zur Klärung des Wohnungseinbruchdiebstahls.  Falls jemandem im Laufe des Dienstags, 19. März, fremde Personen oder ein Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen im Bereich der Lugeckstraße aufgefallen sind, wird derjenige gebeten, sich unter der Rufnummer 08382 910-0 oder unter der E-Mail-Adresse pp-sws.lindau.kps@polizei.bayern.de mit der Kripo in Lindau in Verbindung zu setzen.
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